4. GEMEINSAMER KONGRESS DER SCHWEIZER PSY-VERBÄNDE
PSYCHOTHERAPEUTIN 2025
BEDARF – KOMPETENZEN - RAHMENBEDINGUNGEN
Szenarien mit Zukunft
Unser Gesundheitssystem ist im Umbruch, so auch die Psychotherapie. Die starke Zunahme psychisch bedingter Erkrankungen und Invalidität wird den Bedarf an psychotherapeutischen Behandlungen erhöhen. Zeitgleich werden sich die gesundheits- und bildungspolitischen Rahmenbedingungen für Psychotherapeutinnen und -therapeuten tiefgreifend verändern. Der Generationenwechsel und Veränderungen in der Aus- und Weiterbildung werden die Spannweite der methodischen Ansätze erweitern und neue Forschungs- und Berufsfelder eröffnen. Damit entsteht die Notwendigkeit einer vertieften Kooperation und einer besseren Vernetzung unter allen Beteiligten.
Welche Szenarien lassen sich für die kommenden 15 Jahre entwerfen? Wie viele und welche PsychotherapeutInnen sind gefragt? Wie sieht der Beruf der PsychotherapeutIn 2025 aus? Auf diese und andere Fragen werden wir am 4. Gemeinsamen Kongress der Schweizer Psychotherapie-Verbände Antworten und Ideen zu entwickeln versuchen.
Durch das folgende Tagungsprogramm leiten wird uns Angelika Schett, Redaktorin Gesellschaft bei Schweizer Radio DRS 2:
In welchem Markt sich PsychotherapeutInnen 2025 bewegen werden, erörtert die bekannte Konsum- und Trendforscherin Karin Frick, Gottlieb Duttweiler Institut.
Welche gesundheitspolitischen Bedingungen für PsychotherapeutInnen im Jahr 2025 bestehen werden, skizziert ein anerkannter Gesundheitsexperte, Dr. Stefan Spycher, Bundesamt für Gesundheit.
Wie sich die Anforderungen an die Aus- und Weiterbildung von PsychotherapeutInnen verändern werden, schildert ein intimer Kenner der aktuellen Entwicklungen, Prof. François Ferrero, Universität Genf.
Welche Psychotherapieforschung die PsychotherapeutInnen der Zukunft brauchen, zeigt der international renommierte Psychotherapieforscher aus den USA, Prof. David Orlinsky, anhand neuster Forschungsperspektiven auf.
Wie sich die Schnittstelle zwischen Neurowissenschaften und Psychotherapie gestalten wird, wird von Prof. Stephanie Clarke, CHUV Lausanne, beschrieben.
Gedanken zur Zukunft von Psycho&Therapie macht sich aus philosophischer und psychoanalytischer Perspektive PD Dr. Peter Schneider.
Abschliessend diskutieren unter der Leitung von Angelika Schett über den Wandel des Berufsbildes der PsychotherapeutIn in einem Podiumsgespräch: die junge Psychologin, Lucina Fioritto, die angehende Psychiaterin, Klara Dubach, sowie die zwei erfahrenen PsychotherapeutInnen, Prof. em. Heinz Stefan Herzka, Kinderpsychiater, und Barbara Schlepütz, psychologische Psychotherapeutin.
Ein zukunftsorientierter Kongress, der aktuelle Fragen aufnimmt und Zukunftsszenarien entwickelt.
Organisationskomitee
Heidi Aeschlimann SBAP.
Christian Bernath SGDP
Willy Felder SGKJP
Hugo Grünwald SBAP.
Alfred Künzler FSP
Hans Kurt SGPP
Heloisa Martino SBAP.
Gabriela Rüttimann SPV
Verena Schwander FSP |